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Speyerer Evangelistar

Faszination Salier

Einband Speyerer Evangelistar

Einband

des Speyerer Evangelistars

© Quaternio Verlag Luzern

Informationen zur Salier-Ausstellung

Salier-Ausstellung in Speyer

Speyerer Evangelistar.

Badische Landesbibliothek, Cod. Bruchsal 1.

 

Fordern Sie unser kostenloses Infopaket zu Speyerer Evangelistar und Speyerer Evangeliar / Codex Aureus Escorialensis im Rahmen der Salier-Ausstellung in Speyer per Kontaktformular an!  

 

Für Informationen zum Codex Aureus klicken Sie bitte auf das folgende Bild  

       Informationen zum Codex Aureus

Gegen 1220 ist das prachtvoll ausgestattete Festtagsevangelistar vermutlich im Auftrag des späteren Speyerer Bischofs Konrad von Tann entstanden. 17 prachtvolle ganzseitige Miniaturen auf glänzendem Goldgrund und 70 teils ornamentierte, teils historisierte große Initialen gehören zum reichen Buchschmuck der 77 Blatt des Evangelistars. Eine ganz besondere Würde strahlt die Prachthandschrift durch den noch in Teilen aus dem 13. Jahrhundert erhaltenen originalen Prunkeinband aus.

 

Evangelistar?

[mittellateinisch] das, -s/-e, Perikopenbuch, liturgisches Buch, das im Unterschied zum Evangeliar nur die Abschnitte aus den Evangelien enthält, die während der Messe verlesen werden (Perikopen). Beispiele für prachtvoll illuminierte Handschriften sind der Codex Egberti des Erzbischofs Egbert von Trier (um 980; Trier, Stadtbibliothek) und das Perikopenbuch Heinrichs II. (um 1012; München, Bayerische Staatsbibliothek).

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Untrennbare Einheit: Die Handschrift und ihr Prachteinband

Ein Evangelistar gibt den Wortlaut der Lesungen aus den vier Evangelien im Ablauf des Kirchenjahrs wieder. Das sakrale Buch als Träger der göttlichen Offenbarung genoss in romanischer Zeit höchste Verehrung, dementsprechend kostbar war die gesamte Buchausstattung. Die plastische Darstellung des Christus auf dem Vorderdeckel des Speyerer Evangelistars ist daher nicht nur Schmuck, sondern auch theologisches Programm im Zusammenhang mit der Botschaft der Evangelien. Nur bei sehr wenigen Handschriften aus romanischer Zeit ist der Originaleinband noch erhalten. Um so bemerkenswerter ist es, dass der Prunkeinband des Speyerer Evangelistars die Jahrhunderte beinahe unversehrt überdauert hat und immer noch mit den Schmucksteinen und Silberplättchen aus dem 13. Jahrhundert geschmückt ist.

 

 

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